Wolfgang Wittenburg

 

° Autor

 

° Journalist

 

° Sprecher

 

PRESSEBÜRO


WITTENBURG


TV-Tipps August 2020

„Macht euch keine Sorgen“, Fr., 14.8., 20.15 Uhr, ARTE

Sehenswerte Wiederholung vom 11.4.2018: Der Filmtitel steht als Gruß-Unterzeile in der ersten E-Mail des Sohnes nach 18 Film-Minuten! Denn auch als der jüngere Sohn Jakob (Leonard Carow) sich plötzlich immer etwas mehr verändert und sogar stets mit dem linken Fuß zuerst das Badezimmer betritt, machen sich seine Eltern Simone (Ulrike C. Tscharre) und Stefan Schenk (Jörg Schüttauf) keine Sorgen. Doch dann verschwindet Jakob plötzlich und Beamte des Landeskriminalamtes Düsseldorf erscheinen bei Familie Schenk zur Abendessenzeit: Jakob ist nicht nur zum Islam übergewechselt, der 19-Jährige scheint sich dem Terror-Regime IS (Islamischer Staat) angeschlossen zu haben und in Syrien Terrorist werden zu wollen. Das wirbelt die gesamte Familie durcheinander – und Vater und älterer Sohn David (Leonard Scheicher) machen sich auf in die Ferne, um Jakob zu finden und retten. Beide schaffen es tatsächlich, Jakob zurück nach Deutschland zu holen, wie und warum bleibt aber leider fraglich. Und einfacher wird dadurch nichts. Offen bleibt (leider) bis zuletzt auch die entscheidende Frage, ob Jakob nun Schläfer, also Terrorist ist oder nicht. Trotzdem ist dieses WDR-Drama gesellschaftlich relevant, sehr gut gespielt und absolut sehenswert. Was meint Hauptdarsteller Jörg Schüttauf, bewegt Jakob zur Rückkehr nach Deutschland?
 „Ich denke, er wurde geschickt. Aber das soll eben, und das ist ja für mich auch das Gute, am Schluss völlig unklar bleiben und das tut es auch.“

Hintergrund: Etwa 940 junge Frauen und Männer sind aus Deutschland nach Syrien oder in den Irak ausgereist, um sich dem IS anzuschließen. Jeder achte ist ein Konvertit. Ein Drittel der Ausgereisten ist inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt. 145 sind im Kampfgebiet ums Leben gekommen.
(Quelle Bundesamt für Verfassungsschutz, Stand 15.09.17)

„Patrick Swayze – Hollywoods Traumtänzer“, Fr., 14.8., 21.45 Uhr, ARTE

nteressante 86-Minuten-US-Dokumentation über den Star aus „Dirty Dancing“: Tanzend von Houston nach Hollywood – Patrick Swayze ist eine Leinwand-Ikone und blieb gleichzeitig immer auch, wie der von ihm so geliebte Vater, ein Cowboy. Seine Mutter war eine gefeierte Choreographin und Patrick Swayze sollte das Beste seiner Eltern in sich vereinen: Athlet, Wettkämpfer, Künstler. Nachdem er sich in New York in einer Ballettkompanie einen Namen gemacht hatte, zog er nach Los Angeles, um Filmstar zu werden. Wie keiner vor ihm hatte er den Ehrgeiz, alle körperlichen Herausforderungen und Stunts selbst auszuführen. Seinem Talent, aber auch seiner unbedingten Härte gegen sich selbst verdankte er große Erfolge – und sie führten ihn in große Krisen. Durch alle diese Phasen begleiteten ihn seine Ehefrau Lisa Niemi und wenige Vertraute wie seine Agentin, seine Managerin und Schauspielerkollegen. In diesem Dokumentarfilm berichten sie von seinem Leben und seiner Karriere und zeichnen das Bild eines Künstlers zwischen Depression, Alkoholsucht und Manie, zwischen Abschottung und Geltungsdrang. Im umfangreichen Archivmaterial kommt auch immer wieder Patrick Swayze selbst zu Wort, erzählt von Höhenflügen und Fluchten aus Hollywood in die Einsamkeit der Ranch in New Mexico, wo er 2009 mit nur 57 Jahren verstarb.

„600 PS für zwei“, Sa., 15.8., 12.15 Uhr, ZDF

Wiederholung des Abendfilms vom 22.10.2015: Was ein durchaus komisches Roadmovie hätten werden können, das erstickt hier (leider!) nur im Mittelmaß. Herbert Knaup als egoistischer Personalchef Lorenz Hoffmann oder Ludwig Merseburger, der früher Hartmut Sprenger (Walter Sittler) anonym entlassen hat. Der verkauft nun in Berlin mobil Rostbratwürstchen und gelangt als Anhalter in den Sportwagen (mit 600 PS), den Hoffmann an den Tegernsee überführen möchte. Natürlich ist von Senfflecken auf den hellbraunen Ledersitzen bis hin zum Anzugtausch im Wald alles dabei. Nur Fahrt will diese Geschichte schwer aufnehmen. Schade! Hauptdarsteller Walter Sittler sagt: „Mich hat die Geschichte dieser beiden Männer interessiert, auch die Geschichte meiner Figur mit seiner Ex-Frau und seiner Tochter. Ich bin selbst Vater von drei Kindern und habe sofort gemerkt, dieses ist eine gut konstruierte Komödie. Ich mag die Reise der Helden, deren verzweifelte Versuche, nicht handhabbare Situationen irgendwie zu meistern. Das Drehbuch ist gut geschrieben und Herbert Knaup ist ein großartiger Kollege. Deswegen habe ich gerne bei diesem Film mitgemacht.“

„Kommissarin Heller – Herzversagen“, Sa. 15.8., 20.15 Uhr, ZDF

Wiederholung vom 16.2.2019: Nächster Einsatz für die Wiesbadener Ermittlerin Winnie Heller (Lisa Wagner): Die träumt zu Beginn vom Synchron-Schwimmen und wird dann unsanft geweckt und aus der Reha-Klinik wieder in den Polizeidienst entlassen. Da hat gerade der wegen zweifacher Vergewaltigung inhaftierte Sexualstraftäter Dirk Köster (Karsten Mielke) bei einem Freigang einen Vollzugsbeamten erschossen und ergreift danach die Flucht. Kommissarin Heller übernimmt den Fall. Und erhält Unterstützung von der LKA-Kollegin Isabel Voigt (Lavinia Wilson), die den Geflüchteten Köster seinerzeit ins Gefängnis gebracht hat. Am Tatort stellen die Ermittlerinnen schnell fest, dass Köster einen Komplizen hatte. Handelt es sich bei der Person um Kösters Lebensgefährtin, die immer noch fest an seine Unschuld glaubt? Oder gibt es noch jemanden im Hintergrund, der ihn versteckt? Während die Fahndung nach dem bewaffneten Straftäter auf Hochtouren läuft, und er dann auch noch ermordet aufgefunden wird, müssen die beiden Kommissarinnen erkennen, dass in diesem Fall nichts so ist, wie es scheint.

„Unter anderen Umständen – Das Geheimnis der Schwestern“, Mo., 17.8., 20.15 Uhr, ZDF

Foto: ZDF - Marion v. d. Mehden
Foto: ZDF - Marion v. d. Mehden

Wiederholung vom 19.2.2018: Dies ist der 14. Film der Montagskrimireihe (seit 2006) mit Kommissarin Jana Winter (Natalia Wörner) in Schleswig und ihren Kollegen Matthias Hamm (Ralph Herforth) und Dienststellenleiter Arne Brauner (Martin Brambach): Neben Profilierungssucht und Kompetenzgerangel im Team, geht es hier um eine tote Prostituierte. (deren Leiche am Ufer der Schlei aufgefunden wird und von Wildschweinen zerfressen ist). Und um einen anonymen Anruf in der Nacht der Tat., die von den Technikern der Polizei alsbald identifiziert ist. Auch wenn man schnell eine Ahnung hat, ist dieser Krimi das Einschalten wert. Und man staunt einmal mehr, was auf dem flachen bei Schleswig so alles möglich sein soll und am Ende auch was für Taxifahrer es dort geben soll. Als Baustoffhändler Steinberg gehört Bernhard Schir zum Kreis der Verdächtigen.

„Der Turm (1)“, Mi., 19.8., 20.15 Uhr, ARD

Wiederholung vom 3.10.2012: In dem preisgekrönten Roman „Der Turm“ erzählt Uwe Tellkamp eine deutsche Familiengeschichte in den Villen des Turmstraßenviertels in Dresden von 1982 bis 1989. Am Beispiel der Arztfamilie Hoffmann thematisiert er den Alltag in den letzten Jahren der DDR. Mit viel Aufwand ist der Roman in zwei mal 90 Minuten für die ARD verfilmt worden. Nicht nur die männliche Hauptrolle des Chirurgen Richard Hoffmann ist durch Jan Josef Liefers mit Schauspielern aus der früheren DDR besetzt. 

Hinweis: Teil 2 des Filmklassikers von 2012 kommt am Mi., 26.8., 20.15 Uhr, ARD

„Winterlicht – Der Usedom-Krimi“, Do. 20.8., 20.15 Uhr, ARD

Wiederholung vom 31.1.2019: Für sechs Filme in vier Jahren waren Katrin Sass und Lisa Maria Potthoff das Mutter-Tochter-Gespann in der ARD-Erfolgsreihe „Der Usedom-Krimi“. Nun kommen drei neue Filme, Lisa Maria Potthoff scheidet mit „Winterschlaf – Der Usedom-Krimi“ aus – und eine neue Figur kommt: Die Kopenhagenerin Rikke Lylloff steigt als Kommissarin mit „Winterlicht – Der Usedom-Krimi“ ein und sagt dazu: „Zuerst habe ich ein E-Casting gemacht. Danach hatte ich einen Casting-Termin in Dänemark und zuletzt einen in Berlin mit Katrin Sass – und danach war es endlich meine Rolle!“ Manchmal spricht Hauptkommissarin Ellen Norgaard auf Dänisch vor sich hin und flucht auch in ihrer Muttersprache. Schätzt Rikke Lylloff das? „Ich mag das sehr, denn ich finde, es klingt für das deutsche Publikum nicht so unhöflich, wenn Ellen in ihrer Heimatsprache flucht. Ich finde, man erkennt daran sehr gut, wo Ellens Wurzeln sind, denn fluchen kann ein Mensch immer am besten in der Muttersprache.“ Und Katrin Sass schwärmt von ihrer neuen TV-Kollegin? „Sowohl das Kennenlernen wie auch die Zusammenarbeit war sehr angenehm, denn ich habe es äußerst gern, weil ich mit zu viel deutschem Charme nicht gut klar komme. Ich mag Rikke Lylloff als Mensch gerne, ich mag sie als Kollegin und ich habe auch ihren dänischen Akzent besonders gern.“

„Praxis mit Meerblick – Brüder und Söhne“, Fr., 21.8., 20.15 Uhr, ARD

Wiederholung vom 13.4.2018: Die Allgemeinmedizinerin und Notärztin Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) ist aus dem Ruhrgebiet gut auf der Insel Rügen angekommen – und nun kommen noch ein süßer, 22jähriger Sohn dazu und es gibt auch einen neuen Mann an Noras Seite. Dazu kleinere und größere Zipperlein und viel Landschaft. Das alles sind gute Zutaten für einen unterhaltsamen TV-Abend am Freitag. Warum hat Tanja Wedhorn die Hauptrolle in „Praxis mit Meerblick“ übernommen? „Ich habe sehr an der Figur der Katharina Reiff aus fünf Filmen ,Reiff für die Insel‘ auf der Insel Föhr gehangen. Als dann aber klar war, es soll etwas Neues geben, habe ich mir die Wunden geleckt und durfte an dieser neuen Geschichte mit herumspinnen, was schön war.“ Und die Figur? „Nora Kaminski ist sehr viel gerader und patenter und auch souveräner. Sie hat ihr Päckchen zu tragen, was in weiteren Geschichten erzählt werden soll: Warum kommt diese Frau mit 45 Jahren, alleine und mit einem Koffer auf die Ostseeinsel Rügen? Wo ist der Hund, das Eigenheim, der Mann und wo sind die Kinder? Nun kommt erst einmal ihr 21-jähriger Sohn Kai plötzlich auf die Insel und ihr Leben und es bahnt sich sachte etwas mit einem Mann an.“

Hinweis: Am 28. August gibt es als Wiederholung „Praxis mit Meerblick – Der Prozess“, 20.15 Uhr, ARD

„Helen Dorn – Verlorene Mädchen“, Sa., 22.8., 20.15 Uhr, ZDF

Wiederholung vom 8.4.2017: Leider nur Mittelmaß ist dieser nächste Samstagskrimi aus Wiesbaden – und bemerkenswert, wie brutal gefährlich das Pflaster dort doch ist! „Das verlorene Mädchen“ ist eine ziemlich abstruse Geschichte des 17jährigen Heimkindes Mila und deren jüngerer Schwester Hannah. Natürlich wird Mila ausgerechnet von ihrem Vormund Dr. Kurtz (Hary Prinz) sexuell missbraucht – natürlich wird eben dieser Vormund bald tot aufgefunden und natürlich ist der Anwalt auch noch in gefährliche Drogengeschäfte verstrickt. All das wird Mila bei ihrem Bestreben nach einem Leben ohne Gewalt und mit etwas Geld für sich und ihre Schwester zum Verhängnis – und brutal gemordet wird in diesem Mittelmaß-Krimi bis ganz zum Schluss – vom fahrenden Motorrad aus mit einer Maschenpistole – wie das eben in Wiesbaden so ist!

„Das dunkle Paradies“, Mo., 24.8., 20.15 Uhr, ZDF

Foto: ZDF - Alfons Kowatsch
Foto: ZDF - Alfons Kowatsch

Interessanter und kurzweiliger Austria-Landkrimi aus dem Salzburger Land (u.a. gedreht in Zell am See) mit Stephanie Reinsperger als Postenkommandantin Franziska „Franzi“ Heilmayr. Die ermittelt in fremden Gefilden bei Kontroll-Inspektor Martin Merana (Manuel Ruby), weil sie eine private Beziehung zum vermeintlichen Täter (und am Ende auch dessen Schwester) hat. Nach einer Nacht im Luxushotel wird am nächsten Morgen eine ermordete Edel-Prostituierte im See vor dem Gebäude aufgefunden. Schnell ist ein vermeintlicher Täter gefunden (tätowiert und vorbestraft!). Die Ermittlungen führen auch zur Hostess-Argentur-Betreiberin Beate Rotner (Muriel Baumeister) mit High Heels und engen, rotem Kleid mit großem Ausschnitt. Nach längerem hat die gebürtig aus Salzburg stammende Muriel Baumeister wieder in ihrer alten Heimat (die vielen Touristen kommen aus Saudi Arabien nach Österreich, denn sie sehen das Paradies als schneebedeckte Berge und im Tal ein See an) gedreht – sie spielt mit rotem Kleid, großer Oberweite und High Heels herrlich gut die Hostess-Chefin Beate Rotner!

„Der Kriminalist (1/6)“, ab Fr., 28.8., 20.15 Uhr, ZDF

Foto: ZDF - Oliver Feist
Foto: ZDF - Oliver Feist

Nun verschwindet der nächste ZDF-Erfolgskrimi in der Versenkung – denn das Ende des Freitagskrimis „Der Kriminalist“ ist besiegelt: Sechs neue Folgen starten ab dem 28. August (freitags, 20.15 Uhr), am 2. Oktober kommt dann der allerletzte Krimi mit Christian Berkel (62) als Berliner Kommissar Bruno Schumann zur Sendung! „Ich habe die Rolle sehr gerne gespielt und meine Arbeit geliebt, möchte mich aber jetzt wieder neuen Projekten zuwenden“, erklärt Christian Berkel, Ehemann von Schauspielkollegin Andrea Sawatzki (57, „Tatort“), seinen endgültigen Ausstieg nach 14 Jahren und dann 109 Filmen als „Der Kriminalist“. Zu Beginn der letzte Staffel gibt es mit der Episode „Das Böse in uns“ ziemlich schwere TV-Kost: Der Reproduktionsmediziner Dr. Robert Marlov erstickt mit einem Taucheranzug bekleidet in einem Spint. Tatwaffe war eine Decke! Schnell wird klar: Der erfolgreiche Arzt hatte massive Angststörungen. Die Ermittlungen führen Schumann in das Kinderheim, in dem Marlov aufwuchs, und zu dessen Heimleiter Günther Ellis, zu dem er zeitlebens eine starke Bindung hatte. Hier erfahren die Ermittler das dunkle Geheimnis des Arztes, das dessen gesamtes Leben überschattete. Zum Schluss geht es um ein Mittel, dass Gewalt aus den Genen schneidet …

Hinweis: Bis zum 2. Oktober gibt es letztmalig 6 neue Folgen zu sehen, immer freitags, 20.15 Uhr, ZDF

„Kommissarin Lucas – Die Unsichtbaren“, Sa., 29.8., 20.15 Uhr, ZDF

Foto: ZDF - Barbara Bauriedl
Foto: ZDF - Barbara Bauriedl

Dies ist der 30. Fall in 18 Jahren mit Ulrike Kriener als Regensburger Ermittlerin „Kommissarin Lucas“: Und der Beginn mit dem Fund der Leiche eines osteuropäischen Mannes. Der führt Kommissarin Ellen Lucas ins Regensburger Bau-Milieu (zum „Bauprojekt Seidenfaden der Stadt), in dem sie auf eklatante Missstände trifft. Für deren Aufklärung fordert sie ihr gesamtes Team und stellt den Staatsanwalt Stefan Walch (Steven Scharf) auf den Prüfstand. Zuerst genieß Ellen Lucas den frischen Wind, denn mit Walchs Rückendeckung kann sie schneller und unkonventioneller ermitteln, und es gelingt ihr, ihren Kollegen Tom Brauer (Lasse Myhr) auf der Baustelle als Arbeiter einzuschleusen. Zu den „Unsichtbaren“ gesellt sich wie nebenbei auch noch ein Fall von häuslicher Gewalt. Und ein Wiedersehen gibt es mit dem Ende Juli 2020 verstorbenen Tilo Prückner als Ellens Vermieter Max – der das „Treppenhaus wegen der „kreischenden Dielen“ renovieren will.

„Schwarzach 23 – Und das mörderische Ich“, Mo., 31.8., 20.15 Uhr, ZDF

Foto: ZDF - Jürgen Olczyk
Foto: ZDF - Jürgen Olczyk

Nächster München-Krimi um die Polizisten-Familie Germinger mit Franz junior (Maximilian Brückner) und senior (Friedrich von Thun. Leider aber nur Mittelmaß ist dieser Film, der mit einem Bombenalarm in einem Regionalbus startet. Und dann taucht auch noch ein Doppelgänger von Franz junior auf. Die Bombe zündet nicht. Doch der Mann, auf dessen Schoß sich die Attrappe im Bus befindet, ist tot. Hauptkommissar Franz Germinger junior und seine Schwester Anna Germinger (Marlene Morreis) finden heraus, dass der Mann mit Insulin getötet wurde. Die Auswertung der Bordkamera führt zu dem möglichen Täter, Speedy, einem Stricher vom Münchener Ostbahnhof. Doch die Frage nach dem Motiv bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, wer ihn angestiftet haben könnte. Währenddessen wird Mutter Erika Germinger (Gundi Ellert) aus dem Gefängnis entlassen und von der ganzen Familie abgeholt. Bei dem Zusammentreffen bemerkt niemand, dass statt Franz junior ein Doppelgänger aufgetaucht ist, der das gesamte Leben der Germingers in Gefahr bringt.

„Kroos“, Mo., 31.8., 20.15 Uhr, ARTE

Erstsendung der nicht nur für Fußball-Fans interessanten 114-Minuten Kino-Dokumentation des ZDF (läuft dort am 6.9., 23.30 Uhr): Kein deutscher Fußballer hat so viele internationale Titel gewonnen wie er: Toni Kroos. Die Fans sind dennoch gespalten. Die einen halten ihn für ein Genie, die anderen für einen Phlegmatiker, der sein Potenzial nicht ausschöpft. Der Dokumentarfilm gibt tiefe Einblicke in die Glitzerwelt der Fußballbranche.

 

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