Wolfgang Wittenburg

 

° Autor


° Journalist


° Sprecher

PRESSEBÜRO


WITTENBURG


Di

22

Jun

2021

Tanja Wedhorn – zwei neue Filme als TV-Ärztin auf Rügen!

Nach vier Jahren und zwölf Filmen hat sich die ARD-Reihe gut etabliert – und geht deshalb nun munter weiter

 

Seit vier Jahren und bisher zwölf Filmen verkörpert Tanja Wedhorn (49) die Insel-Ärztin Nora Kaminski in der ARD-Freitagsreihe „Praxis mit Meerblick“ (drei Wiederholungen 23. und 30. Juli und 6. August, jeweils 20.15 Uhr). Gerade sind die beiden Filme „Heimkehrer“ und „Was wirklich zählt“ (beides Arbeitstitel, Sendung in 2022) auf der Ostsee-Insel abgedreht worden. Und weil man zufrieden ist und alles gut läuft, gibt es laut der Hamburger Produktionsfirma „Real Film“ auch keinerlei Veränderungen. Mit welchen Gefühlen ist Hauptdarstellerin Tanja Wedhorn wieder nach Rügen gefahren? „Ich fühle mich komplett aufgehoben und wir mögen und schätzen uns alle sehr. Meine Maskenbildnerin ist immer dabei und auch mein liebster Fahrer. Vom Gefühl her ist diese Produktion für mich schon eine Familiensache und meine Freude ist riesig. Mir gibt das Sicherheit und ich freue mich immer, alle Kollegen wieder zu treffen. Die Reihe ,Praxis mit Meerblick‘ ist ein Pfund, das wir alle zusammen haben und das muss gepflegt werden.“ Wer ihre Filmfigur Nora Kaminski ist, erklärt ihre Darstellerin so: „Nora Kaminski kommt aus dem Ruhrpott, was nahe liegt, denn von dort komme ich auch. Sie trinkt eher mal ein Bier und ist handfest. Nora ist gerade und patent und auch souverän. Sie hat ihr Päckchen zu tragen, was nun wieder in weiteren Geschichten erzählt werden soll.“

Di

15

Jun

2021

Wanda Perdelwitz – Ausstieg beim „Großstadtrevier“!

Nach zehn Jahren in der ARD-Vorabendserie wird sie den TV-Dienst als Streifenpolizistin in 2022 quittieren

 

Im nächsten Jahr feiert Wanda Perdelwitz ihr 10-jähriges Jubiläum als Streifenpolizistin Nina Sieveking in der ARD-Erfolgsserie „Großstadtrevier“ (montags, 18.50 Uhr). Gerade erst war die 37-jährige Schauspielerin im ARD-Spezial-Spielfilm „Großstadtrevier – St. Pauli 06:07 Uhr“ als Haupt-Part zu sehen. Nun aber verkündet die Wahl-Hamburgerin Wanda Perdelwitz ihren Ausstieg bei „Großstadtrevier“. Momentan laufen bis Mitte Oktober die Dreharbeiten zur 35. Sendestaffel mit 16 neuen Episoden (Sendung 2022) und innerhalb dieser ist Schluss für die kämpferische TV-Figur Nina Sieveking: „Wie schnell die Zeit vergeht, wenn man sich gut amüsiert. Nach neun wunderbaren Jahren ist es für mich nun aber an der Zeit, Ninas Uniform abzulegen, um mich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu widmen“, erklärt Wanda Perdelwitz. An den Umgang mit der Schusswaffe vor der Kamera hat sich die Schauspielerin in all den Jahren nie gewöhnt und meint: „Ich möchte mich gar nicht daran gewöhnen. Und ich bin froh, dass ich die Verantwortung über Menschenleben nicht im echten Leben tragen muss.“ Wie ist es mit dem Schießen – wie fühlt sie sich damit? „Ich hatte zur Vorbereitung vor langer Zeit mal ein Schießtraining. Eine spannende und gleichzeitig befremdliche Erfahrung. Ich habe gemerkt, was für eine Verantwortung im Schießen liegt. In gewisser Hinsicht hat mir das Schießen Spaß gemacht, denn ich war zu meiner eigenen Überraschung gar nicht so schlecht und es setzt ordentlich Adrenalin frei.“

Fr

14

Mai

2021

Jürgen Tarrach – Aus für „Der Lissabon-Krimi“!“

Zwar verliert er seine ARD-Hauptrolle in „Der Lissabon-Krimi“, hat aber schon wieder das nächste, besondere Debüt im Blickfeld

 

In sechs Filmen in drei Jahren war Jürgen Tarrach als kauziger Rechtsanwalt Eduardo Silva in seiner ARD-Donnerstagsreihe „Der Lissabon-Krimi“ zu sehen – doch die wird nicht fortgesetzt und mit der Episode „Der verlorene Tochter“ (vom 26. November 2020) war die letzte ausgestrahlt worden. Dabei musste Hauptdarsteller Jürgen Tarrach (60) zu Beginn bei dem Angebot keine Sekunde überlegen und sagte: „Für mich ist es ist eine tolle Aufgabe, diese Figur zu entwickeln, weiterzuentwickeln, Geschichten zu finden, die etwas von Portugal und der Hauptstadt Lissabon erzählen. Und Lissabon ist natürlich – ganz profan gesprochen – einer der schönsten Arbeitsplätze, die man sich als Schauspieler wünschen kann.“ Die Gründe für das Aus werden von der zuständigen ARD-Filmproduktion Degeto so benannt: „Es ist leider in der Tat so, dass wir den ,Lissabon-Krimi‘ nicht fortsetzen werden. Die Entscheidung ist uns selbst nicht ganz leicht gefallen. In diesem Fall war leider die Zuschauerresonanz nicht so, wie wir sie uns gewünscht hätten.“ Trübsal-Blasen ist Tarrachs Ding trotzdem nicht, er hat neue Pläne und verrät: „Ich werde als Frosch in ,Die Fledermaus‘ an der Hamburger Staatsoper zu sehen sein! Das ist eine sehr bunte und sehr reiche Inszenierung mit einer franco-kanadischen Regie.“ Eine besondere Premiere und Jürgen Tarrach erklärt: „,Die Fledermaus‘ ist sozusagen premierenreif geprobt. Wir warten auf die Wiedereröffnung der Theater, hoffentlich bald. Es hat durchaus mit der Aufführungstradition dieser Rolle zu tun, dass der Frosch auffällt und deswegen habe ich einen lustigen Dialog geschrieben. Ich singe das Hobel-Lied, das ist ein Wiener Couplet. Das Publikum wartet immer schon auf den Frosch, was wird der für einen Quatsch machen? Und ich darf nun quasi an der Hamburger Staatsoper als Sänger debütieren – das finde ich großartig.“

 

©Wolfgang Wittenburg – Jede Informationsauswertung honorarpflichtig 2021