Wolfgang Wittenburg

 

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PRESSEBÜRO


WITTENBURG


Tages-Tipp: „Allein in der Flut – Mein Vater und die tödliche Nacht im Ahrtal“, Mo., 13.7., 22.30 Uhr, ARD

Immer wieder mal ereignen sich Katastrophen und prägen sich in die Geschichte des Landes und der Menschen ein. Nicht nur, weil so ein Unglück (von der Natur verursacht oder von Menschenhand herbeigeführt) viel Leid für Betroffene mit sich bringt, auch, weil man stets bemüht ist, daraus zu lernen. Die Flutkatastrophe vom Ahrtal ist unvergessen – was aber sind Lehren daraus? Zum fünften Jahrestag befasst sich die ARD-Dokumentation mit der katastrophalen Unwetternacht in Rheinland-Pfalz, die 134 Menschen das Leben nahm – und der Filmemacherin den geliebten Vater. In der Nacht des 15. Juli 2021 ereignete sich die Flutkatastrophe vom Ahrtal. Damals wuchs der 85,1 Kilometer lange Nebenfluss des Rheins in der idyllischen Weinanbau-Region in Rheinland Pfalz zu einer bedrohlichen Sturmflut heran – nahm Menschen das Leben und zerstörte viele Häuser und Wohnungen. Die interessante Doku trägt viele Fakten zusammen. Besondere Sensibilität bekommt der Film durch die Erinnerungen der Betroffenen aus der Weststraße – die zum Großteil erstmals offen vor einer Kamera reden. Viele von ihnen beschäftigt bis heute die Frage: Warum wurden sie nicht rechtzeitig gewarnt? Auch wenn die Doku nicht alle Antworten liefert, steht für Susanne Jäger fest: „Die Stärke des Films entsteht gerade aus der Gesamtheit der unterschiedlichen Perspektiven: Erst zusammen erzählen sie, was diese Katastrophe für die Menschen in der Weststraße bedeutet hat – in der Nacht der Flut und in den Jahren danach.“

 

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