Wolfgang Wittenburg

 

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PRESSEBÜRO


WITTENBURG


Tages-Tipp:  „Narziss und Goldmund“, Mo., 20.5., 20.15 Uhr, ZDF

Wiederholung vom Mi., 16.11.2022, 20.15 Uhr, ZDF: Nun kommt der mit 110 Minuten Spielzeit überlange Kinofilm nach dem berühmten Roman von Hermann Hesse wieder im Puschenkino, obwohl die Bilder sicher auf der Leinwand noch besser wirken: Deutschland im Mittelalter. Zwei Leben: Während Narziss (Sabin Tambrea) sein Kloster nie verlässt, macht Goldmund (Jannis Niewöhner) elementare menschliche Erfahrungen in der Außenwelt: Schmerz, Todesangst, Rausch, Ekstase. Doch die beiden unterschiedlichen Männer verbindet ihr Leben lang ein tiefes Gefühl füreinander. Zunächst bringt ein zorniger Vater einen kleinen Jungen, Goldmund (jung: Jeremy Miliker, erwachsen: Jannis Niewöhner) in ein abgelegenes Benediktiner-Kloster. Der Junge ist aus einem Seitensprung entstanden, was der Mann nicht verzeihen kann. Er will das Kind, das Priester werden soll, nie mehr sehen. Ein anderer Junge, der Novize Narziss (jung: Oskar von Schönfels, erwachsen: Sabin Tambrea), beobachtet das Geschehen aus sicherer Distanz. Es bleibt nicht bei Distanz, sondern bald schon werden Narziss und Goldmund Freunde, stehen füreinander ein. Während Narziss sein Heil in klösterlicher Abgeschiedenheit, sogar Selbstgeißelung, sucht, hat Goldmund – und mit ihm eine Reihe der anderen Novizen – allzu menschliche Gelüste. Außerdem sucht Goldmund seine Mutter. Nur die verblassende Erinnerung ist ihm geblieben. Als er eine Wahrsagerin trifft, die scheinbar das Amulett seiner Mutter trägt, beflügelt dies seinen Wunsch, die Mutter wiederzufinden.

 

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