Katharina Wackernagel: Schluss als ZDF-Kommissarin!

Runde 20 Krimis in 13 Jahren als taffe TV-Kommissarin – damit steigt die Wahl-Berlinerin aus dem ZDF-Samstagskrimi aus

 

Bald kommt die Schauspielerin Katharina Wackernagel mit dem spannenden ZDF-Samstagskrimi „Stralsund – Die rote Linie“ wieder als taffe Hauptkommissarin Nina Petersen im Norden daher. Besonderheiten hat dieser vom Sender für Herbst 2022 eingeplante Film so einige: Es ist der 20. Krimis in 13 Jahren für Katharina Wackernagel. Ihr früherer TV-Assistent Wotan Wilke Möhring (54, „Tatort“) steht zum Gastspiel als Ex-Kollege Benjamin Lietz überraschend wieder vor Petersens Haustür – und dies ist der letzte „Stralsund“ für die Hauptdarstellerin – damit ist Schluss für Katharina Wackernagel als ZDF-Kommissarin! Gerade haben die Dreharbeiten zum 21. Film begonnen – und in „Stralsund – Der lange Schatten“ übernimmt Sophie Pfenningstorf (32, „Sonnenallee“) als junge Ermittlerin und jagt einen unheimlichen Mädchenmörder. „Mir wird die Figur Nina Petersen, die ich über 13 Jahre und 20 spannende Filme mit dem Team mitprägen und mitentwickeln durfte, fehlen – und auch das wunderschöne Stralsund an der Ostsee“, sagt Lehrertochter Katharina Wackernagel zu ihrem Ausstieg. „Auch wenn mir dieser Abschied nicht leichtfällt, so freue ich mich auf neue Aufgaben und Herausforderungen.“ Nicht erst seit dem preisgekrönten ARD-Drama „Contergan“ (2007) und dem Kinoerfolg „Der Baader-Meinhoff-Komplex“ (2008) hat die 43-jährige Katharina Wackernagel durch ihre schauspielerischen Fähigkeiten überzeugt und ist beruflich seither auf der Erfolgsschiene unterwegs. Ende der 1990er Jahre war die in Freiburg geborene Wahl-Berlinerin bereits in der Hauptrolle der ARD-Vorabendserie „Tanja“ populär und zudem auch als TV-Tochter von Dieter Pfaff (66†) als ARD-Psychologen „Bloch“ präsent – und über ihre Motivation als Schauspielerin sagt sie entschlossen: „Zu meinem großen Glück liegt von Berufswegen jede Menge Spannung in meinem Leben. Meist spiele ich Rollen, die sehr weit von mir persönlich weg sind, aber ich selbst beeinflusse das gar nicht. Vielleicht sind das aber auch die Sachen, die mich mehr interessieren. Ja, was soll ich denn auch mich selber spielen oder meine Geschichte?“

 

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