Muriel Baumeister – dreht immer wieder gerne in ihrer Heimat!

Seit Jahrzehnten lebt sie in Berlin, immer mal wieder aber dreht die gebürtige Salzburgerin in ihrer Austria-Heimat – wie jetzt

 

Schon seit Jahrzehnten gelingt Muriel Baumeister der nicht immer leichte Spagat zwischen dem Privaten als alleinerziehende Mutter mit Patchwork-Familie in Berlin und dem Schauspielberuf in Deutschland und Österreich. Nach einem unschönen Alkohol-Drama ist Muriel Baumeister nicht nur – wie die 50-Jährige mit Stolz sagt – seit fünf Jahren trocken, die toughe Mutter von drei Kindern von drei Männern startet beruflich auch wieder voll durch: Bis Ende Mai steht die gebürtige Salzburgerin aktuell in Linz und Wien als Renate Zocher für die ARD-Komödie „Heribert“ (AT) und eine Geschichte um eine Influencerin und einen Programmierer vor der Kamera (Sendung als „FlimMittwoch im Ersten“ 2023). Gerade sind die beiden jungen Leute nicht vom Erfolg geküsst und finden sich auf Umwegen zusammen … Muriel Baumeister spielt die Mutter der Hauptfigur Heribert (Benedikt Kalcher). Zwar ist es eine kleine Rolle, aber turbulent ist sie trotzdem, denn Influencerin Luna Oberbörsch (Caro Cult) gestaltet Renates eher rustikale Kneipe in ein Hipster-Treff um – und Renate wird auch noch gleich mit umgestyled … So eine Art Arbeit wird oft auch als Bunsenbrenner-Rolle bezeichnet – sieht das Muriel Baumeister das so? „Generell finde ich, es gibt keine unwichtigen Rollen in einem Film und auch nicht in einem Theaterstück. Es gibt eben größere und kleinere Rollen, man freut sich aber auch über jeden Hollywood-Star, der einen Cameo-Auftritt macht. Nur bei uns schwingt immer mit, dass es ja ,nur‘ eine kleine Rolle ist, aber das ist für mich als Schauspielerin absoluter Käse.“

 

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